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Polizeibericht 05-01-09
Polizei sucht verbotenen Ring mit Messeraufsatzals Tatwerkzeug (FOTO)
RIEDLINGEN LK BIBERACH – Ein brutaler Angriff auf einen 24-jährigen Autofahrer durch zwei Anhalter beschäftigt weiterhin den Bezirksdienst des Polizeireviers Riedlingen. Im Mittelpunkt der gegenwärtigen Recherchen steht die Tatwaffe. Dabei handelt es sich um eine Art Fingerring mit Messeraufsatz (s. Foto). Der Gegenstand ist seit der Tat verschwunden; Suchmaßnahmen am Wochenanfang verliefen ergebnislos.
Die Straftat hatte sich wie berichtet am frühen Samstag gegen 3.45 Uhr beim Kreisverkehr in der Gammertinger Straße ereignet. Ein allein unterwegs befindlicher 24-jähriger Autofahrer hatte bei zwei jugendlichen Anhaltern gestoppt. Diese wollten nach durchzechter Nacht nach Ulm gebracht werden. Im Verlauf des Gesprächs schlug und stach einer der Anhalter auf den 24-Jährigen ein. Dieser erlitt blutende Verletzungen am Oberkörper und musste eine Nacht auf der Intensivstation verbringen. Zwischenzeitlich befindet er sich auf dem Weg der Besserung. Die beiden zunächst geflüchteten Tatverdächtigen waren im Laufe desselben Morgens im Riedlinger Stadtgebiet festgenommen worden. Als Beschuldigter wurde ein 18-Jähriger ermittelt. Der junge Mann räumte die Tat nach anfänglichem Schweigen ein. Er stand bei der Attacke deutlich unter Alkoholeinwirkung. Sein 17-jähriger Begleiter hat an der Straftat nicht teilgenommen. Sowohl der 18-Jährige als auch der Begleiter sind bei der Polizei schon wiederholt mit Straftaten in Erscheinung getreten. Die zur Tat benutzte Waffe konnte bislang nicht entdeckt werden. Dabei handelt es sich um einen Fingerring mit aufgesetzter, etwa 3 cm langer Messerklinge. Solche Gegenstände sind nach dem Waffengesetz verboten und ziehen Verfahren nach sich. Nach den Angaben des Beschuldigten hat er den Messerring im Bereich des Tatorts weggeworfen. Sollte jemand im dortigen Bereich einen solchen Gegenstand finden, wird dringend um Abgabe beim Polizeirevier Riedlingen gebeten.
Verletzter Mann wurde beraubt – Polizei sucht dringend Hinweise
BIBERACH – Ein 37-jähriger Mann, der am Sonntagmorgen in Biberach blutüberströmt aufgefunden worden war, ist beraubt worden. Dies ergaben die bisherigen Ermittlungen der Biberacher Kriminalpolizei. Bei den weiteren Nachforschungen hoffen die Fahnder nun auf Hinweise von Passanten oder Verkehrsteilnehmern.
Wie berichtet, war der Mann am Sonntag kurz nach 5 Uhr im Bereich Bleicher-/Magdalenenstraße mit blutenden Kopfverletzungen aufgefunden worden. Der Mann wurde notärztlich versorgt und zur Weiterbehandlung in eine Klinik nach Ulm gebracht. Lebensgefahr besteht nicht und der Mann befindet sich auf dem Weg der Besserung. Er konnte er im Laufe des Montags von Biberacher Kriminalbeamten befragt werden. Demzufolge steht fest, dass der Mann kurz vor der Tat von zwei Personen verfolgt und angesprochen worden ist. Anschließend wurde er von diesen körperlich stark attackiert und verlor zwischenzeitlich das Bewusstsein. An weitere Einzelheiten kann er sich bislang nicht erinnern. Aus dem Besitz des Opfers fehlt dessen Geldbeutel mit einem kleineren Bargeldbetrag. Der Überfallene hatte sich vor der Tat in einer Gaststätte aufgehalten und dort auch Alkohol konsumiert.
Die Polizei sucht dringend nach Zeugen, denen am Sonntag zwischen 4 und 5 Uhr im Bereich Bleicherstraße und im weiteren Umfeld Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind. Jede Beobachtung kann von Bedeutung sein. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Biberach, Telefon 07351/447-0, entgegen.
45-Jähriger verletzt sich bei Stürzen
BIBERACH - Ein Stadtarbeiter hat am Montagmorgen in Biberach einen stark am Kopf blutenden Mann entdeckt. Vorgefallen ist dies kurz vor 8.30 Uhr auf dem Viehmarktplatz. Der 45-jährige Verletzte musste vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in die Kreisklinik Biberach gebracht werden. Bei polizeilichen Nachforschungen stellte sich heraus, dass der Mann an diesem Morgen gleich mehrmals gestürzt ist. Zunächst im Treppenhaus des Landesratsamtes und dann auf dem Viehmarktplatz. Die Ursachen sind in Gesundheitsproblemen zu sehen. Ein Fremdverschulden liegt nicht vor.
Autofahrer steht unter Drogenverdacht
BIBERACH – Ein 26-jähriger Autofahrer musste am frühen Montag eine Blutprobe dulden. Er war kurz vor 2 Uhr im Erlenweg in Biberach routinemäßig angehalten worden. Dabei zeigte sich der Mann auffällig nervös und redselig. In seiner Befragung gab er an, vor einigen Tagen Haschisch geraucht zu haben. Sollte der Drogeneinfluss durch die Blutuntersuchung bestätigt werden, kommen auf den 26-Jährigen ein Fahrverbot, Punkte und eine Geldbuße sowie eine Strafanzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz zu.
Polizei sucht geschädigten Autobesitzer
BIBERACH – Eine Unachtsamkeit beim Ausparken hat am Montag in Biberach zu einem Schaden an einem unbekannten, dunklen Fahrzeug geführt. Dieses müsste am hinteren linken Kotflügel frische Schrammen haben. Passiert ist der Unfall gegen 10.45 Uhr in der Tiefgarage am Viehmarktplatz. Der geschädigte Autobesitzer wird gebeten, sich beim Polizeirevier Biberach, Telefon 07351/447-0, zu melden und kann dort die Personalien der Unfallverursacherin und die weiteren für die Schadensregulierung erforderlichen Daten erfahren.
Autolenker übersieht Traktor
BERKHEIM – Einen verletzten Autofahrer und einen Schaden von 8000 Euro hat es am Sonntag auf der Hauptstraße in Berkheim gegeben. Ein 41-jähriger Autofahrer wollte gegen 17.20 Uhr nach links in einen Hofraum einbiegen und übersah einen entgegen kommenden Traktor. Die Fahrzeuge stießen frontal zusammen und wurden beide aus der ursprünglichen Fahrtrichtung geschleudert. Das Auto prallte noch gegen eine Straßenlaterne, der Traktor walzte einen Fahrradständer nieder. Der 41-jährige Verursacher musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei der Überprüfung seiner Fahrtüchtigkeit ergaben sich Anhaltspunkte auf Alkoholeinwirkung, weswegen eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt wurde.
Online: 5.1.09 12:00 • Newsgebiet: Polizeibericht • Alle Meldungen • keine Kommentare möglich
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